Dekorative Behältnisse (1)

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Seitdem ich begonnen habe, Geschenkpapier zum Verschönern von diversen Gegenständen zu benutzen, hat sich eine Menge Geschenkpapier angesammelt, das ich auf Geburtstagen vor dem Abfalleimer gerettet und aufbewahrt habe. Darum habe ich in letzter Zeit verstärkt Kartons und Verpackungen aufgehoben, um den Papierberg ein wenig abzubauen. Kleine Kartons sind immer sehr praktisch. Man kann sie als Geschenkverpackung verwenden oder Kleinigkeiten darin aufbewahren. Sicher gibt es auch noch mehr Möglichkeiten 🙂

Hier zeige ich euch eines meiner Werke!

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Aus einer leer gegessenen Hanutaverpackung wurde ein hübscher Karton zum Aufbewahren von Fimo-Knetmasse!

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Es war ein Geschenk, und da Fimo etwas teuer ist, habe ich die verbleibenden Lücken mit echten Hanutas aufgefüllt. Schokolade und Basteln passen nach meiner Erfahrung nämlich prima zusammen 😉

 

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Hübsch lackiert und konserviert – Papierperlen-Tipp!

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Dass ich in letzter Zeit viel mit Papierperlen experimentiere, habe ich schon vor einiger Zeit verbloggt. Jetzt habe ich schon einiges an Erfahrung gesammelt und möchte euch heute über etwas berichten, das ich ausprobiert habe.

Die Versiegelung der Papierperlen habe ich zu Anfang mit wasserbasiertem Klarlack vorgenommen. Allerdings habe ich für euch eine neue Idee (hier gefunden): Man kann zum Lackieren auch ganz profanen Nagellack verwenden!

Glücklicherweise habe ich einen Nagellackvorrat, den ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht aufbrauchen würde –  selbst wenn der Nagellack niemals verfallen würde. Daher kann ich für die Lackierung der Perlen auf ein breites Spektrum von Farben zurückgreifen.

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VORGEHENSWEISE: Der Lackierprozess unterscheidet sich geringfügig von demjenigen mit Klarlack und Pinsel. Ich habe die Perlen auf eine Stricknadel gesteckt, lackiert und dann zum Trocknen in meinen Blumentopf gesteckt. Die Perlen habe ich etwa 15 Minuten trocknen lassen. Das war etwas weniger als die Hälfte der Zeit, die ich meinem Klarlack gegeben habe. Je nachdem, wie dick man den Nagellack aufträgt, sollte man es aber länger trocknen lassen.

PROBLEM 1: Die Deckung ist bei farbigen Lacken manchmal nicht so gut. Daher würde ich eine zweite und vielleicht auch eine dritte Schicht empfehlen! Ich habe es außerdem eher vorgezogen, viele dünnere Schichten zu machen statt einer dicken.

PROBLEM 2: Wenn man nämlich ein wenig über den Rand der Perle hinausgemalt hat, dann könnte das Abziehen von der Stricknadel schwierig werden. Daher habe ich viel mit Nagellackentferner gearbeitet. Damit konnte ich die Ränder etwas ablösen und die Perle so leichter entfernen.

PROBLEM 3: Älterer Nagellack zieht häufig Fäden. Leider habe ich dagegen kein Mittel gefunden. Man muss wohl damit leben oder frischen Nagellack verwenden.

FAZIT: Ich mag das klassische Lackieren mit dem Klarlack lieber. Die Perlen sehen meiner Meinung nach interessanter aus, wenn man sie aus gemustertem Papier herstellt. Das Ergebnis des nachträglichen Anmalens hat mir nicht so zugesagt. Aber ich denke, das ist Geschmackssache. Hauptsache ist, es funktioniert 😉

Hier seht ihr noch meine Ergebnisse!

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Papier-Perlen-Bastel-Stunde!

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Vor einiger Zeit habe ich schon mal über Papierperlen gebloggt. Damals habe ich mir vorgenommen, dass ich das mal ausprobiere. Jetzt in den Weihnachtsferien hatte ich endlich ein paar entspannte Tage und konnte mich in Ruhe zum Basteln hinsetzen.

Die Grundlage für meine Bastelei waren Kataloge und Prospekte, die ich gesammelt habe. Außerdem hatte ich noch Geschenkpapier-Verschnitt von Weihnachten. Die Papiere habe ich in längliche Dreiecke geschnitten und dazu meinen neuen Rollschneider verwendet. Ich habe ihn kurz nach Weihnachten gekauft. In den nächsten Tagen schreibe ich noch ein bisschen ausführlicher, wie ich mich mit ihm verstehe 😉

perlen01 Zum Rollen der Perlen habe ich eine Stricknadel von 3,5 mm Stärke verwendet. Dadurch weisen meine Perlen dann eine gewisse Regelmäßigkeit auf. Die Breite der Perlen habe ich meistens auf 1 cm angelegt, aber ich habe auch ein bisschen variiert, um auszuprobieren, wie es aussieht. Letztendlich haben mir die 1 cm – Perlen aber am Besten gefallen.

Viele wichtige Hinweise und Tipps habe ich hier gefunden! Zum Versiegeln habe ich aqua-Klarlack von Marabu verwendet. Ich habe die Perlen auf die Stricknadel aufgereiht, dann lackiert und zum Trocknen – in Ermangelung von Alternativen – in einen Blumentopf auf meinem Fensterbrett gesteckt. Das hat sehr gut funktioniert, ich kann diese Vorgehensweise nur empfehlen 😀

perlen02Hier seht ihr noch ein paar Ergebnisse. Ich hoffe, die Perlen gefallen euch! Wenn ihr noch Anregungen habt, könnt ihr gerne kommentieren 🙂 Ich bin wie immer für alle Ideen offen!

Eine neue Heimat für deine Klamotten: Kleiderkreisel

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Schon seit einiger Zeit bin ich bei der Webseite Kleiderkreisel angemeldet. Hier kann man Second-Hand-Kleidung von anderen privaten Anbietern kaufen oder seine Kleidung verkaufen.

Das Prinzip der Webseite ist ganz einfach. Wer eine Klamotte anzubieten hat, macht Fotos davon, lädt sie auf der Webseite hoch und stellt ein, ob er es verkaufen, tauschen oder verschenken möchte. Andere Mitglieder können dann eine Anfrage schicken und das Kleidungsstück „erkreiseln“. Wer ein bestimmtes Kleidungsstück sucht, kann über die Suchfunktion im „Katalog“ stöbern. Es ist sogar möglich, die Ergebnisse nach Größe, Marke, Preis,… zu filtern.

Über das reine Kreiseln hinaus gibt es auf der Webseite auch ein Forum, in dem die Mitglieder sich über alles mögliche austauschen können. Dabei geht es natürlich nicht nur um Mode, sondern um quasi jedes erdenkliche Thema.

Mir gefällt an der Idee der Aspekt der längeren Nutzung von Kleidung. Ich kenne das von mir sehr gut, dass man Kleidung im Schrank hat, die eigentlich so gut wie nie getragen wird. Das hat verschiedene Gründe: der Geschmack hat sich geändert, es sitzt nicht mehr so richtig oder es sah einfach im Geschäft schöner aus als dann zu Hause. Es ist schade, die Kleidungsstücke dann wegzuwerfen, obwohl sie eigentlich noch gut und tragbar sind. Flohmärkte sind für mich persönlich keine Option und Second-Hand-Läden nehmen häufig nur Markenkleidung an. Auch Verschenken ist schwierig. Die Möglichkeit, die Sachen auf eine Webseite zu stellen wo andere gezielt suchen können, finde ich ganz wunderbar. So finden die Sachen auch viel schneller ein neues Zuhause.

Das Nachhaltige an der Sache ist: Insgesamt wird weniger Kleidung verbraucht. Die Klamotten werden nicht nach zwei Mal tragen weggeworfen, sondern können jemand anderen glücklich machen, der selbst dann keine neue Kleidung kaufen muss. Die Vision ist natürlich, dass so Ressourcen für Produktion und Transport von Klamotten gespart werden können. Außerdem ist es schlicht billiger, also für den einzelnen auch ökonomisch von Vorteil. Für mich sind das alles gute Argumente, die Webseite dafür zu nutzen, Kleider zu kaufen und zu verkaufen.

Schaut euch die Seite mal in Ruhe an und entscheidet für euch, ob euch das Konzept zusagt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern! ♥

Selbstgemachte Perlen – aus Papier!

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Damals in der Grundschule hatte ich einen kleine Baukasten, mit dem man Papierperlen herstellen konnte. Das ging ganz einfach. Man nahm ein Blatt Papier, schnitt einen Streifen so ab, dass er wie ein lang gezogenes Dreieck aussah und wickelte ihn – angefangen an der breiten Seite – auf einem dünnen Stäbchen zu einer Perle auf. Das ganze wurde noch mit Kleber fixiert und konnte dann auch gleich zu einer Kette oder einem Armbändchen weiterverarbeitet werden.

Vor ein paar Wochen bin ich dann durch einen Artikel im Blog von Patricia erneut auf diese Technik aufmerksam geworden. Es hat sich wohl mittlerweile eine echte Szene um Papierperlen gebildet. Während ich mich so durch die verschienden Seiten geklickt habe und viele tolle Ideen und Tipps durchgegangen bin, habe ich den Entschluss gefasst, es auch mal wieder zu versuchen. Viele stellen Papierperlen aus alten Zeitschriften oder Werbeprospekten her. Das wäre etwas, was mir auch zusagen würde. Schließlich bekommt man davon jede Woche eine neue Lieferung 😉

Damit die Perlen später nicht abfärben oder aufweichen, habe ich mir schonmal transparenten Lack besorgt. Damit möchte ich sie fixieren. Mehr habe ich aber leider noch nicht für mein Vorhaben getan. Uni und Sportverein lassen mir im Moment nämlich keine Zeit zum Basteln. Trotzdem freue ich mich schon darauf, bald ein paar hübsche Schmuckstücke aus Papier herzustellen.

kreatives Altpapier-Recycling

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Vor einiger Zeit hat mir eine Freundin einen sehr guten Tipp gegeben, den ich heute weitergeben möchte. Sicher ist euch aufgefallen, wie teuer schön gemusterte Papiere sind. Wenn man sie, so wie ich, zum Ausstanzen benötigt, dann gibt es eine günstigere Alternative.

Ich spreche von Werbeprospekten, Katalogen und Flyern. Häufig sind sie auf recht festem Papier gedruckt und enthalten schöne Musterungen – und sie sind in den meisten Fällen kostenlos 🙂

Also schaut euch die Werbung, die euch ins Haus flattert oder euch auf der Straße zugesteckt wird, ruhig etwas genauer an, bevor ihr sie wegwerft. Vielleicht ist ja etwas Schönes dabei!

Auf die Schnelle hatte ich leider nur einen Katalog zur Hand, der nicht viel Brauchbares enthielt, aber ich denke, das System wird klar 😉

Schritt 1: Stanzer und Seite aussuchen

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Schritt 2: An geeigneter Stelle stanzen!

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Viel Erfolg beim Durchforsten eures Altpapiers!

Ein Weg, gebrauchtes Geschenkpapier wiederzuverwenden

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Dies hier geht an alle, die Geschenke immer mit spitzen Fingern öffnen, um zu vermeiden, dass das Geschenkpapier kaputt geht – und es dann hinterher doch wegwerfen, weil sie nicht wissen, wo zu sie es verwenden können.

Im Kunstunterricht in der Grundschule haben wir einmal altes Geschenkpapier genommen, kleingerissen und mit Kleister an einen Tonblumentopf geklebt. So entstanden wunderschöne neue Muster und nebenbei ein tolles Muttertagsgeschenk.

Neulich habe ich mich wieder an diese Technik erinnert. Mit Kleber und Geschenkpapier bewaffnet ging es den grauen Ordnern in meinem Regal an den Kragen. Ich hatte sie gerade für die Uni gekauft und sie mussten definitiv überarbeitet werden. Mit bunten Ordnern lässt es sich nämlich viel besser lernen. Ich bilde mir ein, dass sich dann die Motivation nicht so schnell verabschiedet, wie wenn alles in nüchternen Bürofarben gehalten ist. 😉

Beklebter Ordner

(Mein Ordner für das letzte Semester – fertig beklebt)

Das Prinzip ist ziemlich einfach. Man nehme Geschenkpapier, Kleber und etwas, das beklebt werden soll. Dabei solltet ihr darauf achten, dass die Fläche, die ihr bekleben wollt, dafür geeignet ist und dass der Kleber hält. Es wäre sonst schade, dass ihr euch die ganze Arbeit macht und später das Papier wieder abblättert. Die Menge des Geschenkpapiers richtet sich nach der zu beklebenden Fläche. Da solltet ihr nicht zu knapp kalkulieren. Ich rechne immer mit dem doppelten, beispielsweise bei einer DinA4-Seite, die ich bekleben will, nehme ich 2 DinA4-Seiten Papier. Es ist besser, dass später noch etwas übrigbleibt als dass euch am Ende das Material ausgeht.

Das Geschenkpapier reißt ihr in kleine Schnipsel. Die Größe ist euch überlassen, meine Schnipsel sind etwa 10 – 15 Quadratzentimeter groß. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr immer wieder verschiedene Formen reißt, so dass die Schnipsel nicht alle gleich aussehen. Dadurch sieht das Ergebnis viel interessanter aus. Außerdem sollte man vermeiden, Knicke hineinzubringen. Einige Geschenkpapiere bilden dann feine weiße Streifen, die je nach Muster störend wirken.

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(Zwei Bilder vom Ordner, den ich zur Zeit bearbeite. Die Löcher sind immer etwas knifflig…)

Hat man seine Schnipsel produziert, können sie auch schon aufgeklebt werden. Ihr könnt beginnen, wo ihr wollt, am Rand oder in der Mitte, es ist im Prinzip egal. Die Schnipsel sollten sich überlappen, damit es keine freien Stellen gibt (darum muss man auch so viel Geschenkpapier haben). Vergesst nicht, den Kleber über den kompletten Schnipsel aufzutragen, damit sich die Ränder nicht ablösen.

TIPP: Sollte sich doch einmal was ablösen und auch nachträglich aufgebrachter Kleber nicht helfen, kann man versuchen, einen weiteren Schnipsel über die Stelle zu kleben.

Wenn alle Schnipsel aufgeklebt bzw. keine freien Stellen mehr zu sehen sind, dann seid ihr auch schon fertig 🙂

Beklebte Ordner

(links der Ordner, der gerade in Arbeit ist, rechts der fertige)

Mit dieser Technik könnt ihr alles mögliche bekleben: Ordner, Hefte, Schuhkartons, Umschläge für Bücher, Bilderrahmen, … Die Hauptsache ist, dass ihr einen geeigneten Klebstoff verwendet, damit das Papier hält.

Viel Spaß!

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