Dekorative Behältnisse (1)

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Seitdem ich begonnen habe, Geschenkpapier zum Verschönern von diversen Gegenständen zu benutzen, hat sich eine Menge Geschenkpapier angesammelt, das ich auf Geburtstagen vor dem Abfalleimer gerettet und aufbewahrt habe. Darum habe ich in letzter Zeit verstärkt Kartons und Verpackungen aufgehoben, um den Papierberg ein wenig abzubauen. Kleine Kartons sind immer sehr praktisch. Man kann sie als Geschenkverpackung verwenden oder Kleinigkeiten darin aufbewahren. Sicher gibt es auch noch mehr Möglichkeiten 🙂

Hier zeige ich euch eines meiner Werke!

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Aus einer leer gegessenen Hanutaverpackung wurde ein hübscher Karton zum Aufbewahren von Fimo-Knetmasse!

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Es war ein Geschenk, und da Fimo etwas teuer ist, habe ich die verbleibenden Lücken mit echten Hanutas aufgefüllt. Schokolade und Basteln passen nach meiner Erfahrung nämlich prima zusammen 😉

 

Semesterende: Ein neuer Ordner muss her!

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Nach jedem Semester ordne ich die Unterlagen, die ich während des Semesters gesammelt habe, in einen Ordner ein. So finde ich alle Modulunterlagen ganz leicht wieder.

Jetzt, wo die ersten Klausuren schon geschrieben sind, wird langsam ein neuer Ordner gebraucht. Dieses Semester ist so viel angefallen, dass ich fast schon fürchte, einen zweiten zu brauchen.

Jedenfalls hatte ich bereits vor einiger Zeit angefangen, einen grauen Ordner mit Geschenkpapier aufzuhübschen (Anleitung hier) und mache jetzt langsam neben der Lernerei weiter.

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Angefangen habe ich mit fröhlichem Geschenkpapier-Reißen. Das war sehr entspannend und ich habe einen Haufen Schnipsel produziert 🙂 Gelagert werden sie in meiner Lindt-Froschbox. Die Box enthielt ursprünglich viele leckere Pralinen. Jetzt, wo die Pralinen Geschichte sind, wird die Box für alle möglichen Zwecke verwendet. Aufgrund der Form ist sie zwar nicht unbedingt praktisch, aber dafür wunderschon 😀

Die Hälfte des Ordners ist bereits beklebt, trotzdem ist es noch ein weiter Weg, bis ich mit dem Einordnen meiner Unterlagen anfangen kann. Das macht aber nichts, die Schnellhefter werden sowieso erst im Oktober benötigt.

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Ein Weg, gebrauchtes Geschenkpapier wiederzuverwenden

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Dies hier geht an alle, die Geschenke immer mit spitzen Fingern öffnen, um zu vermeiden, dass das Geschenkpapier kaputt geht – und es dann hinterher doch wegwerfen, weil sie nicht wissen, wo zu sie es verwenden können.

Im Kunstunterricht in der Grundschule haben wir einmal altes Geschenkpapier genommen, kleingerissen und mit Kleister an einen Tonblumentopf geklebt. So entstanden wunderschöne neue Muster und nebenbei ein tolles Muttertagsgeschenk.

Neulich habe ich mich wieder an diese Technik erinnert. Mit Kleber und Geschenkpapier bewaffnet ging es den grauen Ordnern in meinem Regal an den Kragen. Ich hatte sie gerade für die Uni gekauft und sie mussten definitiv überarbeitet werden. Mit bunten Ordnern lässt es sich nämlich viel besser lernen. Ich bilde mir ein, dass sich dann die Motivation nicht so schnell verabschiedet, wie wenn alles in nüchternen Bürofarben gehalten ist. 😉

Beklebter Ordner

(Mein Ordner für das letzte Semester – fertig beklebt)

Das Prinzip ist ziemlich einfach. Man nehme Geschenkpapier, Kleber und etwas, das beklebt werden soll. Dabei solltet ihr darauf achten, dass die Fläche, die ihr bekleben wollt, dafür geeignet ist und dass der Kleber hält. Es wäre sonst schade, dass ihr euch die ganze Arbeit macht und später das Papier wieder abblättert. Die Menge des Geschenkpapiers richtet sich nach der zu beklebenden Fläche. Da solltet ihr nicht zu knapp kalkulieren. Ich rechne immer mit dem doppelten, beispielsweise bei einer DinA4-Seite, die ich bekleben will, nehme ich 2 DinA4-Seiten Papier. Es ist besser, dass später noch etwas übrigbleibt als dass euch am Ende das Material ausgeht.

Das Geschenkpapier reißt ihr in kleine Schnipsel. Die Größe ist euch überlassen, meine Schnipsel sind etwa 10 – 15 Quadratzentimeter groß. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr immer wieder verschiedene Formen reißt, so dass die Schnipsel nicht alle gleich aussehen. Dadurch sieht das Ergebnis viel interessanter aus. Außerdem sollte man vermeiden, Knicke hineinzubringen. Einige Geschenkpapiere bilden dann feine weiße Streifen, die je nach Muster störend wirken.

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(Zwei Bilder vom Ordner, den ich zur Zeit bearbeite. Die Löcher sind immer etwas knifflig…)

Hat man seine Schnipsel produziert, können sie auch schon aufgeklebt werden. Ihr könnt beginnen, wo ihr wollt, am Rand oder in der Mitte, es ist im Prinzip egal. Die Schnipsel sollten sich überlappen, damit es keine freien Stellen gibt (darum muss man auch so viel Geschenkpapier haben). Vergesst nicht, den Kleber über den kompletten Schnipsel aufzutragen, damit sich die Ränder nicht ablösen.

TIPP: Sollte sich doch einmal was ablösen und auch nachträglich aufgebrachter Kleber nicht helfen, kann man versuchen, einen weiteren Schnipsel über die Stelle zu kleben.

Wenn alle Schnipsel aufgeklebt bzw. keine freien Stellen mehr zu sehen sind, dann seid ihr auch schon fertig 🙂

Beklebte Ordner

(links der Ordner, der gerade in Arbeit ist, rechts der fertige)

Mit dieser Technik könnt ihr alles mögliche bekleben: Ordner, Hefte, Schuhkartons, Umschläge für Bücher, Bilderrahmen, … Die Hauptsache ist, dass ihr einen geeigneten Klebstoff verwendet, damit das Papier hält.

Viel Spaß!

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