Ordnung muss sein

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Kennt ihr das? Noch vor kurzen habt ihr die Zickzack-Schere gesehen und in einen der vielen Bastel-Kartons gepackt – aber in welchen? So war das bisher Alltag bei mir. Sobald ich ein neues Werkzeug oder neues Material gekauft hatte, habe ich alles in die Kisten verstaut und sobald alles voll war, musst eben eine neue Kiste her.

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Insgesamt ist meine Sammlung auf sechs Schuhkartons angewachsen. Bunt durcheinangewürfelt fand sich darin immer Papier, Stempel, Stanzer, Kleber, Sticker und so weiter. Natürlich habe ich irgendwann mehr Zeit damit verbracht, Dinge zu suchen als tatsächlich zu basteln – und das nervt.

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Die Lösung war: alles auszuräumen und endlich Ordnung in meine „Sammlung“ zu bringen. Alte und kaputte Materialien habe ich weggeworfen. Was noch benutzbar war, habe ich wieder in die Kartons gepackt – aber diesmal mit System. Jeder Karton hat eine Beschriftung bekommen, so dass ich jetzt immer weiß, wo ich nach bestimmten Werkzeugen suchen muss.

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Am Ende habe ich jetzt sogar wieder Platz, falls ich wieder neue Materialien kaufen sollte. Und endlich kann ich genau das finden, was ich suche und sofort mit dem Basteln loslegen!

 

Langzeit-Projekt: Ordnung machen – Teil 2

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Nachdem mein Kleiderschrank in Ordnung gebracht ist, schreibe ich heute über den nächsten Schritt in meinem Großprojekt 🙂 Es geht wieder darum, Sachen auszusortieren, die ich nicht mehr brauche, damit ich sie nicht bei meinem nächsten Umzug etliche unnütze Kisten schleppen muss.

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Mein heutiges Thema ist: Schmuck. Wie viele junge Mädchen habe ich mal in jungen Jahren ein Schmuckkästchen bekommen. Dort sammelte sich über die Jahre jede Menge an, allerdings trage ich von den vielen Kettchen, Armbändchen und Ohrringen kaum noch etwas.

Viele der ehemaligen Schmuckstücke sahen schon arg ramponiert aus. Vielleicht kennt ihr das ja: euer Lieblingsarmbändchen geht kaputt, aber ihr bringt es nicht übers Herz, es wegzuwerfen – vielleicht lässt es sich ja noch reparieren? So ging es mir öfters, aber jetzt sehe ich ein: wenn ich das Armband seit 5 Jahren nicht habe reparieren lassen, dann war es mir nicht wichtig genug. Also kann es weg.

Auch der alte Modeschmuck ist rausgeflogen. Einige ehemals silberne Ohrringe waren bereits rot angelaufen und sahen einfach nicht mehr schön aus. Das ist wohl der Clou am Modeschmuck: Solange er modern ist, sieht er gut aus, aber nach ein paar Jahren kann man ihn nur noch wegwerfen.

Die brauchbaren Schmuckstücke, die ich aber nicht mehr tragen werde, habe ich aussortiert und bin dabei, ihn zu verkaufen und zu verschenken. So haben vielleicht andere Mädchen noch Spaß damit und die Sachen liegen nicht nutzlos bei mir herum. ♥

Bei dieser Aktion bin ich nicht nur Dinge losgeworden, sondern habe auch etwas für mich mitgenommen. In Zukunft werde ich viel sorgfältiger aussuchen, welchen Schmuck ich mir kaufe. Und das betrifft sowohl das Design als auch die Qualität. Für mich hat sich herausgestellt, dass mir die klassischen und qualitativ hochwertigen Teile einfach viel mehr Spaß gemacht haben und dass ich sie viel öfter getragen habe als die ausgefallenen Modeschmuckstücke. Das rechtfertigt in meinen Augen auch den höheren Preis.

Langzeit-Projekt: Ordnung machen – Teil I

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Mein Studium neigt sich dem Ende zu. Nach über 5 Jahren, mit zwischenzeitlichem Aufenthalt im Ausland, bricht jetzt das letzte Studienjahr an. Danach wird es spannend, denn ich brauche einen Job. Und sobald ich genug Geld verdiene, werde ich umziehen. Darauf kann ich mich meines Erachtens schon jetzt vorbereiten, indem ich meinen Kram ausmiste. So vermeide ich, etliche Umzugskartons mitschleppen zu müssen oder aber Sachen bei meinen Eltern einzulagern.

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Begonnen habe ich mit meinem Kleiderschrank. Meine Methode: Alle Klamotten, die ich seit mindestens einem Jahr nicht mehr getragen habe, kamen weg. Was davon noch gut erhalten oder kaum getragen war, habe zunächst zu einem Second-Hand-Laden bei uns in der Nachbarstadt gebracht. Ein paar meiner Sachen hat die nette Dame angenommen (da war sie wählerisch 😉 ) und auch verkauft, so dass ich am Ende um die 20 Euro von ihr zurück bekommen habe. Was für ein netter Nebeneffekt meiner Aussortier-Aktion! 😀

Die restliche gut erhaltene Kleidung habe ich an Verwandte, Freunde und Bekannte verschenkt oder meiner Mutter gegeben, damit sie sie zur Kleiderkammer in unserem Dorf bringt. Alte und kaputte Klamotten habe ich weggeworfen. Natürlich könnte man einige Stücke sicher für Upcycling-Projekte verwenden, aber dafür habe ich im Moment keine Zeit. Und solange ich in meinem kleinen Zimmerchen wohne, ist auch kein Platz, um die Sachen aufzubewahren. Also musste der Kram weg – abzüglich der Knöpfe, die hebe ich nach wie vor auf 😉

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Ich bin froh, dass sich mein Kleiderschrank jetzt geleert hat. Das bringt auch gleich gute Laune und man fühlt sich viel freier. Ich kann es nur empfehlen!

Fertig ist der Schal!

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Mal wieder überfällig: Mein Ergebnis des Strickprojekts 😉

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Zum Glück ist alles noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest fertig geworden. Mein Freund trägt den Schal zur Zeit mit Begeisterung. Er hält schön warm, wenn es draußen windig ist.

Insgesamt habe ich ein bisschen mehr als 3,5 Wollknäule verstrickt. Jetzt ist noch ein bisschen übrig. Aber ich habe ja schon eine neue Idee, was ich damit machen kann!

Strickidee: Fischdecke

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Zwar habe ich neulich schon einige meiner Internet-Fundstücke präsentiert, aber auf eines möchte ich gerne gesondert eingehen, weil ich die Idee wirklich wunderschön finde. Schon seit längerem suche ich nach einer Anleitung zum Stricken einer Patchwork-Decke. Ich habe schon viele Anleitungen fürs Nähen und auch fürs Häkeln gefunden. Die sahen alle ganz fantastisch aus, aber leider kann ich weder besonders gut nähen noch habe ich mich bisher fürs Häkeln begeistern können.

Daher war ich ganz froh über diese Anleitung für eine Fischdecke. Es ist eine sehr kreative Idee, die Patches sind nicht einfach quadratisch oder hexagonal, sondern fischförmig und fügen sich trotzdem problemlos ins Muster ein. Ich möchte das auf jeden Fall mal ausprobieren.

Über die Wolle, die ich verwenden möchte, bin ich mir noch nicht im Klaren. Wahrscheinlich werde ich Mutters Restekiste plündern, darüber ist sie bestimmt auch ganz froh 🙂 Ansonsten werde ich beim Einkaufen die Augen offen halten, vielleicht stolpere ich wieder zufällig über ein Sonderangebot, wie neulich bei der roten Wolle.

Aber natürlich muss zuerst der Schal fertig werden! Da geht es auch stetig voran, das 2. Knäuel neigt sich dem Ende zu. Glücklicherweise hat der Herbst dieses Jahr recht mild begonnen – da hätte mein Freund den Schal sowieso noch nicht gebrauchen können 😉

Zwischenstand: dunkelblauer Herrenschal

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Nach einer längeren Strickpause, in der ich mich auf meine Prüfungen vorbereiten musste, geht es jetzt wieder stetig voran mit dem Herrenschal. Eigentlich wollte ich ihn zum Herbstanfang fertig haben, aber ich bin davon jetzt abgerückt. Jetzt wird er ein Weihnachtsschal, so habe ich dann wenigstens schon ein Geschenk, um das ich mir keinen Kopf mehr machen brauche.

Ich habe bereits ein Knäuel komplett verstrickt und schätze, dass ich noch mindestens 2 brauche, bis der Schal fertig ist. Gut, dass ich ein wenig mehr eingekauft habe. Hier seht ihr die Länge des Schals, als das erste Knäuel aufgebraucht war:

stricken08Seitdem habe ich natürlich in den letzten Tagen fleißig weitergestrickt und ich finde, das Ergebnis bis hierhin kann sich sehen lassen! Das Muster gefällt mir und vor allem meinem Freund sehr. Außerdem ist der Schal schön kuschelig und hält warm. Perfekt für den kommenden Winter also 🙂

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Für mich habe ich neulich auch Wolle gefunden und überlege derzeit, mir auch einen Schal zu stricken. Die Wolle hat ein wunderschönes dunkelrot. Über das Muster bin ich mir aber noch nicht im Klaren. Wahrscheinlich werde ich mich deswegen noch durch ein paar Blogs und Foren wühlen, vielleicht finde ich ja etwas Schönes und Einfaches.

stricken09Falls jemand eine Idee für die Wolle hat, bitte meldet euch! Ich bin für jede Idee dankbar 🙂

Das beendete Strickprojekt: Der Barbierock ist fertig!

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Der letzte Bericht des Barbie-Strickprojekts fehlte ja noch (Asche auf mein Haupt), obwohl ich mein neue Projekt schon vorgestellt habe. Also reiche ich es hiermit nach 😉

Ich hatte ja einen grünen Rock für die Barbie gestrickt, nach einem Strickmuster von Sticka till Barbie. Ich kann gar nicht genug Werbung für die Seite machen, ich finde sie wirklich total klasse! Also schaut unbedingt mal rein und vielleicht seid ihr ja auch inspiriert, etwas davon nachzustricken.

Auf dem ersten Bild seht ihr den fertig gestrickten Rock bevor er zusammengenäht wurde. Man kann das Muster ganz gut erkennen und ich bin froh, dass ich mich nicht verstrickt habe. Beziehungsweise habe ich mich eigentlich schon verstrickt… ich habe es nur immer gemerkt und dann alles wieder aufgetrennt. Das war zeitweise echt frustrierend :‘) Aber letztendlich ist es ja doch fertig geworden 😉 Zusammen“genäht“ habe ich das ganze übrigens mit einer Häkelnadel, indem ich den Faden, der am Ende übergeblieben ist, zum Verbinden der beiden Enden genommen habe.

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Das zweite Bild zeigt dann den komplett fertigen Rock. Probegetragen wird er von meiner Barbie, die gefühlt so alt sein muss wie ich. Das Top, das sie trägt, habe ich ebenfalls selbst gestrickt, es ist aber etwas zu klein. Daraus habe ich für den Rock geschlossen, dass ich eine dickere Nadel benutzen muss (3mm statt 2mm). Hat bei dem Rock ja auch prima geklappt.

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Mein Tipp an euch, falls ihr für eure Barbies etwas stricken wollt: schaut zuerst, ob ihr eher lockere oder eher feste Maschen macht und wählt entsprechend eine Nadel aus. Startet am Besten mit einem kleineren Kleidungsstück und schaut, ob es der Barbie passt. Dann könnt ihr die Nadelgröße nochmal anpassen.

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