Trendthema: Upcycling

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Es geistert durch alle Kreativ-Blogs: Upcycling! Sicher habt ihr auch schonmal davon gehört oder gelesen. Im Grunde geht es beim Upcycling darum, Dinge, die man eigentlich wegwerfen würde, so herzurichten oder umzuarbeiten, dass sie wieder zu gebrauchen sind.

Während meines Streifzugs durch die Blogosphäre habe ich wahnsinnig viele Dinge gesehen, die man upcyclen kann. Das reicht von alten Klamotten über Zeitschriften und Kartons bis hin zu Schallplatten und alten Kassetten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich finde es wirklich beeindruckend, wie manche Leute nahezu ihre komplette Wohnung mit Upcycling-Gegenständen einrichten können. Eine besonders schöne Zusammenstellung habe ich im Blog StyleSpion in der Kategorie „Selber machen“ gefunden. Ihr könnt euch dort mal ein bisschen durchklicken, es gibt viele Ideen und Anleitungen und vor allem gibt es einem viel Inspiration.

Für mich persönlich sind die meisten der Sachen viel zu umfangreiche Projekte. Häufig braucht man viel Platz – beispielsweise eine eigene Werkstatt – und viel Material. Ich habe so viele verwertbare Dinge noch gar nicht angesammelt. Ich bin eher ein Freund der kleineren Upcycling-Projekte 🙂 Zum Beispiel hebe ich noch brauchbare Knöpfe von kaputter Kleidung auf und bereite Kartons auf, um sie zur Aufbewahrung von kleinen Dingen oder als Geschenkkartons zu benutzen.

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Mülltrennung? – Natürlich!

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Trennt ihr euren Müll? Bei uns in der Familie tun wir es seitdem ich denken kann. Im Laufe meines Lebens habe ich jedoch ein paar Leute kennengelernt, die sich „die Mühe nicht machen“ weil „es alles sowieso nichts bringt“. Bei der Mülltrennung gibt es viele Missverständnisse und mit einem möchte ich heute aufräumen:

„Ich trenne keinen Müll, die kippen ja sowieso alles zusammen – ich hab das selbst gesehen! Bei uns werden zwei Mülltonnen mit demselben Müllwagen abgeholt!“

Ja, es kann sein, dass man so etwas beobachtet. Es ist tatsächlich möglich, dass zwei verschiedene Tonnen in einem Müllwagen entleert und abtransportiert werden. Das bedeutet aber nicht, dass alles zusammengemischt wird! Tatsächlich handelt es sich dabei um eine bestimmte Ausführung eines Müllwagens. Ein Beispiel habe ich hier gefunden. Der Müllwagen hat zwei (oder drei) abgetrennte Kammern, die unabhängig voneinander befüllt und entleert werden können. Innerhalb des Müllwagens sind die beiden Müllsorten also immernoch getrennt. Der gemeinsame Abtransport der Müllsorten bedeutet also nicht, dass man alles umsonst getrennt hat!

Falls euch in Zukunft also jemand begegnet, der mit diesem Argument begründet, dass er keinen Müll trennt, dann könnt ihr ihn aufklären 🙂

Eine neue Heimat für deine Klamotten: Kleiderkreisel

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Schon seit einiger Zeit bin ich bei der Webseite Kleiderkreisel angemeldet. Hier kann man Second-Hand-Kleidung von anderen privaten Anbietern kaufen oder seine Kleidung verkaufen.

Das Prinzip der Webseite ist ganz einfach. Wer eine Klamotte anzubieten hat, macht Fotos davon, lädt sie auf der Webseite hoch und stellt ein, ob er es verkaufen, tauschen oder verschenken möchte. Andere Mitglieder können dann eine Anfrage schicken und das Kleidungsstück „erkreiseln“. Wer ein bestimmtes Kleidungsstück sucht, kann über die Suchfunktion im „Katalog“ stöbern. Es ist sogar möglich, die Ergebnisse nach Größe, Marke, Preis,… zu filtern.

Über das reine Kreiseln hinaus gibt es auf der Webseite auch ein Forum, in dem die Mitglieder sich über alles mögliche austauschen können. Dabei geht es natürlich nicht nur um Mode, sondern um quasi jedes erdenkliche Thema.

Mir gefällt an der Idee der Aspekt der längeren Nutzung von Kleidung. Ich kenne das von mir sehr gut, dass man Kleidung im Schrank hat, die eigentlich so gut wie nie getragen wird. Das hat verschiedene Gründe: der Geschmack hat sich geändert, es sitzt nicht mehr so richtig oder es sah einfach im Geschäft schöner aus als dann zu Hause. Es ist schade, die Kleidungsstücke dann wegzuwerfen, obwohl sie eigentlich noch gut und tragbar sind. Flohmärkte sind für mich persönlich keine Option und Second-Hand-Läden nehmen häufig nur Markenkleidung an. Auch Verschenken ist schwierig. Die Möglichkeit, die Sachen auf eine Webseite zu stellen wo andere gezielt suchen können, finde ich ganz wunderbar. So finden die Sachen auch viel schneller ein neues Zuhause.

Das Nachhaltige an der Sache ist: Insgesamt wird weniger Kleidung verbraucht. Die Klamotten werden nicht nach zwei Mal tragen weggeworfen, sondern können jemand anderen glücklich machen, der selbst dann keine neue Kleidung kaufen muss. Die Vision ist natürlich, dass so Ressourcen für Produktion und Transport von Klamotten gespart werden können. Außerdem ist es schlicht billiger, also für den einzelnen auch ökonomisch von Vorteil. Für mich sind das alles gute Argumente, die Webseite dafür zu nutzen, Kleider zu kaufen und zu verkaufen.

Schaut euch die Seite mal in Ruhe an und entscheidet für euch, ob euch das Konzept zusagt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern! ♥

Neue Kategorie: Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit ist ein sehr weit gefasster Begriff. Dennoch habe ich ihn als Titel für eine neue Kategorie gewählt, unter der ich bestimmte Dinge posten möchte, die sich – so denke ich – gut durch den Begriff charakterisieren lassen.

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger in der heutigen Welt, da wir (zumindest in Deutschland) einen Lebensstandard erreicht haben, in dem wir nicht nur täglich ums nackte Überleben kämpfen müssen, sondern uns weitreichenderen und komplexen Themen widmen können. Durch unsere bisherige Lebensweise wurde unsere Umwelt und unsere Gesellschaft stark beeinflusst – häufig nicht zum Guten. Eine nachhaltige Lebensweise versucht dies zu ändern und unseren Wohlstand auch den folgenden Generationen zu ermöglichen oder ihn für sie sogar zu mehren. „Nach mir die Sintflut“ ist also out.

Natürlich geht das Umdenken innerhalb der Gesellschaft nicht sofort vonstatten. Ein Sinneswandel ist jedoch sichtbar. Ökologischer Anbau, Altpapiersammlung , weniger Energieverbrauch, das sind Themen, mit denen jeder etwas anzufangen weiß. Die Ressourcen, die wir besitzen, müssen effizient genutzt werden und Verschwendung muss unterbunden werden, wo es geht.

Meiner Meinung nach kann und sollte jeder etwas dazu beitragen. Ein paar Vorschläge und Ideen zu dem Thema finden sich in Zukunft innerhalb der neuen Kategorie Nachhaltigkeit 🙂

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