Hübsch lackiert und konserviert – Papierperlen-Tipp!

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Dass ich in letzter Zeit viel mit Papierperlen experimentiere, habe ich schon vor einiger Zeit verbloggt. Jetzt habe ich schon einiges an Erfahrung gesammelt und möchte euch heute über etwas berichten, das ich ausprobiert habe.

Die Versiegelung der Papierperlen habe ich zu Anfang mit wasserbasiertem Klarlack vorgenommen. Allerdings habe ich für euch eine neue Idee (hier gefunden): Man kann zum Lackieren auch ganz profanen Nagellack verwenden!

Glücklicherweise habe ich einen Nagellackvorrat, den ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht aufbrauchen würde –  selbst wenn der Nagellack niemals verfallen würde. Daher kann ich für die Lackierung der Perlen auf ein breites Spektrum von Farben zurückgreifen.

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VORGEHENSWEISE: Der Lackierprozess unterscheidet sich geringfügig von demjenigen mit Klarlack und Pinsel. Ich habe die Perlen auf eine Stricknadel gesteckt, lackiert und dann zum Trocknen in meinen Blumentopf gesteckt. Die Perlen habe ich etwa 15 Minuten trocknen lassen. Das war etwas weniger als die Hälfte der Zeit, die ich meinem Klarlack gegeben habe. Je nachdem, wie dick man den Nagellack aufträgt, sollte man es aber länger trocknen lassen.

PROBLEM 1: Die Deckung ist bei farbigen Lacken manchmal nicht so gut. Daher würde ich eine zweite und vielleicht auch eine dritte Schicht empfehlen! Ich habe es außerdem eher vorgezogen, viele dünnere Schichten zu machen statt einer dicken.

PROBLEM 2: Wenn man nämlich ein wenig über den Rand der Perle hinausgemalt hat, dann könnte das Abziehen von der Stricknadel schwierig werden. Daher habe ich viel mit Nagellackentferner gearbeitet. Damit konnte ich die Ränder etwas ablösen und die Perle so leichter entfernen.

PROBLEM 3: Älterer Nagellack zieht häufig Fäden. Leider habe ich dagegen kein Mittel gefunden. Man muss wohl damit leben oder frischen Nagellack verwenden.

FAZIT: Ich mag das klassische Lackieren mit dem Klarlack lieber. Die Perlen sehen meiner Meinung nach interessanter aus, wenn man sie aus gemustertem Papier herstellt. Das Ergebnis des nachträglichen Anmalens hat mir nicht so zugesagt. Aber ich denke, das ist Geschmackssache. Hauptsache ist, es funktioniert 😉

Hier seht ihr noch meine Ergebnisse!

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Prüfungszeit

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In nichtmal mehr einem Monat werde ich in der wahrscheinlich härtestens Prüfungsphase meines Lebens stecken. Innerhalb von zwei Wochen muss ich 7 Prüfungen ablegen. Nebenher müssen noch zwei Projektberichte fertig geschrieben werden – zum Glück ist das eine Gruppenarbeit, da hat man als einzelner nicht so viel Arbeit. Trotzdem fürchte ich, dass alles sehr stressig werden wird und ich deswegen nicht mehr so viel bloggen kann. Bitte seht mir das nach!

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende! Erholt Euch 😀

Langzeit-Projekt: Ordnung machen – Teil I

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Mein Studium neigt sich dem Ende zu. Nach über 5 Jahren, mit zwischenzeitlichem Aufenthalt im Ausland, bricht jetzt das letzte Studienjahr an. Danach wird es spannend, denn ich brauche einen Job. Und sobald ich genug Geld verdiene, werde ich umziehen. Darauf kann ich mich meines Erachtens schon jetzt vorbereiten, indem ich meinen Kram ausmiste. So vermeide ich, etliche Umzugskartons mitschleppen zu müssen oder aber Sachen bei meinen Eltern einzulagern.

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Begonnen habe ich mit meinem Kleiderschrank. Meine Methode: Alle Klamotten, die ich seit mindestens einem Jahr nicht mehr getragen habe, kamen weg. Was davon noch gut erhalten oder kaum getragen war, habe zunächst zu einem Second-Hand-Laden bei uns in der Nachbarstadt gebracht. Ein paar meiner Sachen hat die nette Dame angenommen (da war sie wählerisch 😉 ) und auch verkauft, so dass ich am Ende um die 20 Euro von ihr zurück bekommen habe. Was für ein netter Nebeneffekt meiner Aussortier-Aktion! 😀

Die restliche gut erhaltene Kleidung habe ich an Verwandte, Freunde und Bekannte verschenkt oder meiner Mutter gegeben, damit sie sie zur Kleiderkammer in unserem Dorf bringt. Alte und kaputte Klamotten habe ich weggeworfen. Natürlich könnte man einige Stücke sicher für Upcycling-Projekte verwenden, aber dafür habe ich im Moment keine Zeit. Und solange ich in meinem kleinen Zimmerchen wohne, ist auch kein Platz, um die Sachen aufzubewahren. Also musste der Kram weg – abzüglich der Knöpfe, die hebe ich nach wie vor auf 😉

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Ich bin froh, dass sich mein Kleiderschrank jetzt geleert hat. Das bringt auch gleich gute Laune und man fühlt sich viel freier. Ich kann es nur empfehlen!

Schneidewerkzeug: Rädchenschneider

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Vorausgeschickt: Ich bin mir über die Bezeichnung dieses Werkzeugs nicht im Klaren. Bisher habe ich sowohl den Begriff „Rollschneider“ als auch „Rädchenschneider“ gehört bzw. gelesen. Ich werde in diesem Artikel versuchen, mich an den „Rädchenschneider“ zu halten, aber falls ich doch mal versehentlich von einem „Rollschneider“ sprechen sollte, dann meine ich doch das gleiche.

Nach Weihnachten habe ich mir einen Rädchenschneider gegönnt. Auf der Kreativmesse hatte ich bereits eine Schneidematte gekauft, darum wurde es dafür Zeit. Auf die Rädchenschneider bin ich im Internet gekommen und ich fand dieses Werkzeug sofort auf den ersten Blick total praktisch.

Der einzige Rädchenschneider, den mein lokaler Bastelbedarfshändler im Angebot hatte, war einer der Firma Meyco. Ich habe ihn zum Preis von etwa 8 Euro erstanden, was ich absolut in Ordnung finde. Zuvor hätte ich nicht gedacht, dass er so günstig ist.

schneider01Ich bin bisher sehr zufrieden mit meinem Schneider. Was das Thema Sicherheit angeht: Der Schneider hat eine Sicherung mit einer Kunststoffscheibe und bisher bin ich damit sehr gut zurechtgekommen und habe mich auch noch nicht versehentlich geschnitten.

Seltsamerweise dreht sich die Klinge allerdings nicht immer beim Schneiden und ich weiß auch nicht so recht, was ich dann tun soll – die spärliche Gebrauchsanweisung auf der Rückseite ist da wenig hilfreich. Trotzdem schneidet der Rädchenschneider fleißig vor sich hin und ich arbeite gerne damit 🙂

Bastelgezwitscher

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Ab jetzt habe ich auch einen Twitter-Account zum Blog! Ihr findet ihn unter:

http://twitter.com/volpe_rotolante

140 Zeichen für Bastelnachrichten – ich bin gespannt, ob und wie das funktioniert 😉 Wenn ihr auch bei Twitter seid, hinterlasst mir doch eine kleine Nachricht, damit ich euch folgen kann. Bisher sieht es bei mir noch sehr leer aus.

Papier-Perlen-Bastel-Stunde!

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Vor einiger Zeit habe ich schon mal über Papierperlen gebloggt. Damals habe ich mir vorgenommen, dass ich das mal ausprobiere. Jetzt in den Weihnachtsferien hatte ich endlich ein paar entspannte Tage und konnte mich in Ruhe zum Basteln hinsetzen.

Die Grundlage für meine Bastelei waren Kataloge und Prospekte, die ich gesammelt habe. Außerdem hatte ich noch Geschenkpapier-Verschnitt von Weihnachten. Die Papiere habe ich in längliche Dreiecke geschnitten und dazu meinen neuen Rollschneider verwendet. Ich habe ihn kurz nach Weihnachten gekauft. In den nächsten Tagen schreibe ich noch ein bisschen ausführlicher, wie ich mich mit ihm verstehe 😉

perlen01 Zum Rollen der Perlen habe ich eine Stricknadel von 3,5 mm Stärke verwendet. Dadurch weisen meine Perlen dann eine gewisse Regelmäßigkeit auf. Die Breite der Perlen habe ich meistens auf 1 cm angelegt, aber ich habe auch ein bisschen variiert, um auszuprobieren, wie es aussieht. Letztendlich haben mir die 1 cm – Perlen aber am Besten gefallen.

Viele wichtige Hinweise und Tipps habe ich hier gefunden! Zum Versiegeln habe ich aqua-Klarlack von Marabu verwendet. Ich habe die Perlen auf die Stricknadel aufgereiht, dann lackiert und zum Trocknen – in Ermangelung von Alternativen – in einen Blumentopf auf meinem Fensterbrett gesteckt. Das hat sehr gut funktioniert, ich kann diese Vorgehensweise nur empfehlen 😀

perlen02Hier seht ihr noch ein paar Ergebnisse. Ich hoffe, die Perlen gefallen euch! Wenn ihr noch Anregungen habt, könnt ihr gerne kommentieren 🙂 Ich bin wie immer für alle Ideen offen!

Fertig ist der Schal!

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Mal wieder überfällig: Mein Ergebnis des Strickprojekts 😉

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Zum Glück ist alles noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest fertig geworden. Mein Freund trägt den Schal zur Zeit mit Begeisterung. Er hält schön warm, wenn es draußen windig ist.

Insgesamt habe ich ein bisschen mehr als 3,5 Wollknäule verstrickt. Jetzt ist noch ein bisschen übrig. Aber ich habe ja schon eine neue Idee, was ich damit machen kann!

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