In Kindertagen brachte meine Mutter eines Tages neues Material zu unseren Basteleinheiten: Glitter Glue!

Tatsächlich kenne ich dieses Produkt unter keinem anderen Namen, als ich klein war, bin ich nicht darauf gekommen, es mit „Glitzerkleber“ zu übersetzen. Ich glaube, zu diesem Zeitpunkt konnte ich auf Englisch gerade mal bis 10 zählen.

Seitdem sind Glitzerklebestifte in unserem Haushalt ständig vorhanden. Neulich habe ich festgestellt, dass der aktuelle Kleber einen anderen Namen hat – er heißt „Glitter-Deco“. An der Handhabung und den Einsatzbereichen hat sich dennoch nicht viel geändert.

glitter01

Natürlich weist der Glitzerkleber immernoch die gleichen Schwächen auf wie damals: es klebt, wenn man nicht aufpasst, dann wirklich überall. Laut Hinweis auf dem Stift ist es aber bei 30 °C auswaschbar. Auch sich wellendes Papier stellt ein Problem dar. Vor allem sehr dünnes Papier ist da empfindlich. Ich bin dazu übergegangen, dünnes Papier und Glitzerkleber nicht mehr zu kombinieren.

Bei Auftrageschwierigkeiten, wie ich bei der Geburtstagskarte für meine Oma hatte, hilft es, den Kleber nachträglich noch in Form zu schieben. Ich verwende meistens eine normale Nähnadel, die ist ganz fein und auch für kleine Korrekturen gut geeignet.

Glitter Glue ist nichts für Dinge, die schnell fertig werden müssen. Ich lasse meine fertigen „Werke“ mindestens eine Nacht lang trocknen, damit ich wirklich sicher sein kann, dass sich nichts mehr verschiebt oder abfärbt.

Auch wenn der Artikel jetzt vielleicht recht negativ klingt und viel von Problemen handelt: Ich mag den Glitzerkleber und setze ihn immer wieder gerne ein 🙂

Advertisements