Dieses Semester belege ich das Fach „Werkstoffkunde“ – jeder Ingenieur wird dieses Fach mit Sicherheit gut kennen. Für alle anderen: Es geht darin grob gesagt um Materialien – Werkstoffe – und wie man sie einsetzen kann.

Wir machen in diesem Rahmen auch ein Praktikum, bei dem wir uns in kleinen Gruppen mit verschiedenen Werkstoffen und ihren Eigenschaften befassen. Unsere Gruppe hat das Thema „Verbundwerkstoffe“ – also Kunststoffe, die mit Füllstoffen kombiniert werden, um ihre Eigenschaften zu modifizieren.

Wir sollen dabei Füllstoffe ausprobieren und sie in Kunststoff eingießen, um danach ihre Eigenschaften zu testen.

Natürlich habe ich mich zur Vorbereitung erstmal ins Internet begeben, um mehr Informationen zu dem Thema zu finden und schonmal den Literaturteil vorzubereiten. In diesem Zuge bin ich auf eine interessante Bastelidee gestoßen, die auch gut zum Frühling passt.

Wer seine eben erblühten Blümchen und Pflänzchen konservieren möchte, der könnte sich überlegen, sie dekorativ in Kunststoff einzugießen. Eine genauere Beschreibung von benötigten Materialien und der Vorgehensweise habe ich hier gefunden. Natürlich werden dort Produkte des Verkäufers empfohlen, aber das hindert ja keinen, selbst im Internet nach Alternativen auf die Suche zu gehen 🙂 Für eine bebilderte Anleitung, schaut einfach mal hier.

Ein paar wissenswerte Fakten zur Arbeit mit Gießharz – das ist der Kunststoff, den man verwendet – gibt es dann noch unter diesem Link. Unter anderem wird da die Exothermie, also die Wärme die der Kunststoff wärend des Vorgangs abgibt, erklärt. Diese Wärme kann direkten Einfluss auf den Gegenstand haben, der eingegossen wird und ihn, wie im dargestellten Beispiel einer Rose, auch zerstören.

Ich fand es eine sehr interessante Idee, da man so schöne Dekorationselemente oder Schmuck herstellen könnte. Allerdings bedarf es wohl einiger spezieller Materialien, Vorbereitung und Übung, so dass ich es im Moment nicht ausprobieren kann.

Vor dem Werkstoffkunde-Projekt wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt. Auch wenn es ein Zufallsfund war: In der Uni lernt man wohl doch auch fürs ganze Leben 😉

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